Ein Winter Arc, der sich mit dir ändern darf
In der Perimenopause braucht dein Plan Platz für die Woche, die du gerade hast. Wähle Bewegung, die dir gefällt, eine kürzere Variante und Zeit für Ruhe.
Passe deinen Winter Arc an die Perimenopause an
Du kannst deinen Winter Arc auf deine jetzige Aktivität abstimmen und den Plan bei Bedarf ändern. Ein paar Spaziergänge, Platz für Krafttraining und ein kurzer Rückblick jede Woche können ein guter Anfang sein.
Die Perimenopause ist die Zeit vor der Menopause. Jeder Mensch erlebt sie anders. Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen und Gelenkschmerzen können den Alltag belasten. Manche haben kaum Beschwerden. Der NHS beschreibt die möglichen Symptome.
Wähle ein Ziel, das dir etwas bedeutet. Vielleicht möchtest du regelmäßig mit einer Freundin gehen, eine Pause vom Schreibtisch oder einen Ablauf zum Wiederaufnehmen. Dein Ziel darf gleich bleiben, auch wenn sich der Weg dahin ändert.
Der Winter Arc ist eine saisonale Challenge für Gewohnheiten, oft mit Start im Oktober. Er ist keine Behandlung. Wenn Beschwerden dich beunruhigen oder den Alltag stören, besprich Hilfe und Behandlung mit deiner Arztpraxis.

Wähle ein Winter-Arc-Ziel, das du anpassen kannst
Starte mit deinem letzten Alltag. Denk an Spaziergänge und andere Bewegung, die du schon gern machst. Behalte diese Teile bei, bevor du Neues hinzufügst.
Probiere ein konkretes Ziel, zum Beispiel:
- Zwei Gehzeiten pro Woche in den Kalender eintragen.
- Eine Kraftstunde behalten, die dir schon gefällt.
- Während der Arbeit eine kurze Pause vom Sitzen planen.
- Jeden Sonntag den Plan für die nächste Woche prüfen.
Wähle zum Start eines davon. Wenn dein bisheriges Sportprogramm gut zu dir passt, kannst du es behalten. Die Perimenopause allein bedeutet nicht, dass du jedes Training durch sanfte Spaziergänge ersetzen musst.
Die NHS-Empfehlungen nennen regelmäßige Bewegung und Widerstandstraining für die Knochen. Dabei arbeiten deine Muskeln gegen Gewichte, Bänder oder dein eigenes Körpergewicht. Gehen kann daneben einen Platz im Plan haben.
Wenn Krafttraining neu für dich ist, hilft unser Kraft-Guide für die Perimenopause beim Einstieg. Lass dich zu Übungen beraten, die zu möglichen Erkrankungen oder Verletzungen passen.
Eine flexible Winter-Arc-Woche in der Perimenopause
Dieses Beispiel ist für jemanden gedacht, der mit kurzen Spaziergängen beginnt. Es ist keine feste Trainingsdosis. Passe Dauer, Tempo und Tage an deine Aktivität und erhaltene Beratung an.
Montag, ein bekannter Spaziergang. Plane zehn Minuten zu einer Zeit, die dir oft passt. Wähle einen Weg, von dem du leicht heimkommst.
Mitte der Woche, ein weiterer Termin für Bewegung. Geh eine zweite kurze Runde oder behalte dein gewohntes Krafttraining. Wenn du damit anfangen möchtest, kannst du in dieser Zeit einen passenden Kurs oder eine Fachperson suchen.
Am Wochenende, Platz für Gesellschaft. Ein Spaziergang mit einer Freundin kann zugleich eure Verabredung sein. Wählt einen Weg und ein Tempo, die euch beiden gefallen. Kürzen bleibt möglich.
Sonntag, erst prüfen, dann mehr planen. Schau, welche Zeiten gepasst haben. War die Woche gut machbar, kannst du sie wiederholen. Eine längere Runde ist eine Wahl, keine Pflicht für die nächste Stufe.
Lass die anderen Tage für deinen Alltag, Bewegung nach Wunsch oder Ruhe offen. Ein kleiner Plan ist ein Anfang. Du kannst ihn mit der Zeit ausbauen, wenn es passt.
Der Winter-Arc-Gehplan mit Tagebuch hilft dir beim Festhalten. Nutze Minuten, Spaziergänge oder Schritte. Wähle, was am einfachsten ist.
Gib deinem Winter Arc eine kleine Variante und eine Pause
Schau vor einer geplanten Runde, wie du dich fühlst und wie viel Zeit du hast. Wähle die Variante, die heute passt.
Dein normaler Plan: Geh die Runde oder mach die geplante Aktivität, wenn sie sich weiterhin passend anfühlt.
Eine kleinere Variante: Wähle eine kurze bekannte Strecke oder ein paar Minuten drinnen. Du darfst früher umkehren. Es gibt kein Minimum, um deinen Platz in der Challenge zu behalten.
Eine Pause: Ruhe dich aus, verschiebe den Termin oder lass ihn aus. Das Tagebuch verlangt morgen keine zusätzlichen Schritte.
Nach einer schlechten Nacht passt vielleicht eine spätere Zeit besser als ein früher Wecker. War ein Weg zu lang, kürze ihn beim nächsten Mal. Notiere, was passiert ist, um passende Entscheidungen zu erkennen.
Eine Schrittzahl kann nicht erklären, warum es dir schlecht geht. Neue oder beunruhigende Symptome brauchen fachlichen Rat. Schreibe nicht jede Veränderung der Perimenopause zu. Nutze die Challenge nicht, um trotz Schmerzen oder Krankheit weiterzumachen.
Halte deinen Winter Arc bis Dezember hilfreich
Im Oktober testest du die Zeiten. Probiere den Plan eine Woche lang. Finde heraus, welche Tageszeit und welche Wege du wiederholen möchtest.
Im November planst du eine Wetteralternative. Halte einen Weg im Tageslicht und eine Möglichkeit für drinnen bereit. Wähle warme, bequeme Kleidung in Schichten, die du bei Bedarf ausziehen kannst.
Im Dezember lässt du eine andere Woche zu. Arbeit, Besuche und Reisen können den Alltag ändern. Plane weniger Termine oder pausiere unterwegs. Du kannst eine hilfreiche Gewohnheit ins neue Jahr mitnehmen, ohne jedes Kästchen zu füllen.
Schreib beim Wochenrückblick ein paar kurze Antworten auf:
- Welche Bewegung hat mir gefallen?
- Wie ging es mir dabei und danach?
- Was möchte ich behalten oder ändern?
Du kannst Symptome getrennt notieren, wenn das beim Arztgespräch hilft. Eine persönliche Notiz beschreibt, was passiert ist. Sie beweist nicht, dass ein Spaziergang ein Symptom verursacht oder geheilt hat.
Für einzelne Themen findest du unsere Guides zum Gehen, zu Müdigkeit und zur Motivation in der Perimenopause.
Sieh deinen Fortschritt mit Motion
Motion setzt wöchentliche Aktivitätsziele auf Basis deiner letzten Aktivitäten. Du kannst deinen Fortschritt ansehen und dich mit Freunden gegenseitig ermutigen.
Deine Aktivität lässt auch deinen Motmot wachsen, ein virtuelles Haustier. Mit einem unterstützten Handy oder Tracker kannst du auf iOS oder Android kostenlos anfangen.
Die App misst Bewegung. Sie bewertet keine Symptome und entscheidet nicht, wann du Ruhe brauchst. Nutze sie als Hilfe für deine Entscheidungen und die Beratung deines Behandlungsteams.
Baue deinen Winter Arc um deine Bedürfnisse herum
Fragen zum Winter Arc in der Perimenopause
Wenn du noch eine andere Frage hast, schreib uns.
Kann ich in der Perimenopause einen Winter Arc machen?
Ja. Wähle Gewohnheiten und Bewegung, die zu deiner jetzigen Gesundheit und deinem Alltag passen. Halte Platz für Änderungen frei. Wenn Beschwerden oder eine Erkrankung das Training beeinflussen, lass dich fachlich beraten.
Brauche ich täglich 10.000 Schritte?
Nein. Dieser Plan hat keine feste Schrittvorgabe. Starte mit deiner jetzigen Aktivität und wähle eine machbare Form der Teilnahme. Geplante Spaziergänge oder Gehzeit können einfacher sein als ein tägliches Schrittziel.
Hilft ein Winter Arc gegen meine Beschwerden?
Es gibt kein etabliertes Winter-Arc-Programm zur Behandlung der Perimenopause. Die Challenge kann dir einen Anlass geben, Bewegung nach deinem Geschmack zu planen. Besprich Beschwerden und Behandlung mit deiner Arztpraxis, statt für Linderung auf die Challenge zu setzen.
Sollte ich anstrengendes Training aufgeben?
Nicht allein wegen der Perimenopause. Dein Plan sollte zu deiner Fitness, deiner Gesundheit und deinem Befinden passen. Behalte passende Aktivitäten bei. Lass dich beraten, wenn Beschwerden, Schmerzen oder eine Erkrankung sie beeinflussen.
Was ist, wenn ich mehrere Tage Ruhe brauche?
Pausiere den Plan und kehre zurück, wenn du bereit bist. Du musst weder Schritte nachholen noch die ganze Saison neu anfangen. Besprich anhaltende, neue oder beunruhigende Müdigkeit mit deiner Arztpraxis.